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Bauanzeige gem. §17 Abs. 1 Bgld. Baugesetz 1997

Information

Bauanzeige gem. §17 Abs. 1 Bgld. Baugesetz 1997

§ 17 Bauanzeige und Anzeigeverfahren: auszugsweise

1 Folgende Bauvorhaben sind, sofern sie nicht geringfügig § 16 sind, der Baubehörde vor Baubeginn nach Maßgabe der nachstehenden Absätze anzuzeigen, wenn dafür nich um Baubewilligung § 18 angesucht wird.

1. Die Errichtung und Änderung von Wohngebäuden bis zu einer Wohnnutzfläche von insgesamt 200 m² und der dazugehörenden Nebengebäude z.B. Garagen, Gartenhäuschen sowie von sonstigen Gebäuden bis zu einer Nutzfläche von insgesamt 200 m²,

2. die Errichtung und Änderung von anderen Bauwerken als Gebäuden

3. die Änderung des Verwendungszweckes von Gebäuden

2 Der Bauwerber hat bei der Baubehörde eine von ihm unterfertigte schriftliche Bauanzeige zu erstatten und gleichzeitig auf den Plänen die unterfertigten Zustimmungserklärungen Angabe des Namens und Datums der Unterfertigung der Eigentümer jener Grundstücke, die von den Fronten des Baues weniger als 15m entfernt sind § 21 Abs. 1 Z 3, und die für die baupolizeiliche Beurteilung des Bauvorhabens erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Dazu gehören jedenfalls Baupläne Lageplan 1:200 oder 1:500; Grundrisse, Ansichten und Querschnitte 1:100 oder 1:50 und Baubeschreibungen in jeweils dreifacher Ausfertigung, ein letztgültiger Grundbuchsauszug nicht älter als 6 Monate, ein Verzeichnis der Eigentümer jener Grundstücke, die von den Fronten des Baues weniger als 15m entfernt sind, und ein Energieausweis.Die Baubehörde kann erforderlichenfalls weitere Unterlagen abverlangen oder einfache Zeichnungen oder Beschreibungen für ausreichend befinden. Die Zustimmung der Miteigentümer ist dann nicht erforderlich, wenn es sich um Zu- oder Umbauten innerhalb eines Wohnungseigentumsobjekts im Sinne des § 2 Abs. 2 des Wohnungseigentumsgesetzes 2002, BGBl. I Nr. 70, in der Fassung des Gesetzes BGBl. I Nr. 124/2006, handelt.

3 Die Baupläne und Baubeschreibungen sind von einem befugten Planverfasser zu erstellen und vom Bauwerber und vom Planverfasser zu unterfertigen. Letzterer bestätigt mit seiner Unterschrift auch, dass durch das Bauvorhaben baupolizeiliche Interessen nicht verletzt werden.

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