Comments are off for this post

Geflügelpest

Geflügelpest

Nachdem im vergangenen Winter in Österreich und in beinahe ganz Europa vermehrt Fälle von Geflügelpest auftraten, wurde im Jänner 2017, neben anderen Biosicherheitsmaßnahmen, auch die Stallpflicht für Geflügel angeordnet.

Wie von den Experten erwartet, hat sich die Situation mit dem einsetzenden Vogelflug – die Vögel die bei uns überwintert haben sind nach Norden gezogen – und den höheren Temperaturen seit Anfang März wesentlich gebessert.

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen hebt daher die Stallpflicht für Geflügel mit Samstag 25. März 2017 auf.

Da jedoch nach wie vor ein gewisses Risiko der Übertragung des Virus von Wildvögeln auf Hausgeflügelbestände besteht, bleiben bestimmte Biosicherheitsmaßnahmen österreichweit in Kraft:

  • die Fütterung und Tränkung der Tiere muss im Stall oder unter einem Unterstand erfolgen
  • der Kontakt zu Wildvögel und deren Kot muss bestmöglich hintangehalten werden
  • die Tränkung der Tiere darf nicht mit Wasser aus dem Sammelbecken für Oberflächenwasser, zu dem Wildvögel Zugang haben, erfolgen
  • die Beförderungsmittel, Ladeplätze und Gerätschaften, die mit Geflügel in Kontakt waren, sind sorgfältig zu reinigen und desinfizieren
  • die Betriebe müssen der Behörde unverzüglich mitteilen, wenn Geflügelherden die Futter- und Wasseraufnahme reduzieren, die Legeleistung zurückgeht oder eine erhöhte Sterblichkeit der Tiere beobachtet wird

Diese Biosicherheitsmaßnahmen sind von allen Geflügelhaltern (auch von privaten Klein-Haltungen) einzuhalten und bleiben so lange in Kraft bis die Situation eine endgültige Aufhebung dieser Maßnahmen erlaubt.

Zusammenfassung zur Geflügelpest in Österreich: Es wurden insgesamt 153 Fälle bei tot aufgefundenen Wildvögeln verzeichnet, inzwei österreichischen Betrieben und in einer Anlage mit Vögeln in Gefangenschaft (Pelikane) musste das dort vorhandene Geflügel tierschutzgerecht getötet und entsorgt werden.

Keine Kommentare möglich.